Deutsche Personaler setzen auf Internet Detektive

Der klassische Detektiv als solcher, der Observationen durchführt und Verbrecher jagt, stirbt zwar nicht aus, ist jedoch seltener zu finden, als die Schreibtisch-Täter. Detektive nutzen heute alle technischen Möglichkeiten unserer Zeit, wie die Internetportale und Co., um Informationen über die betreffenden Zielpersonen zu sammeln. Das haben auch Personaler erkannt, die bei eingehenden Bewerbungen immer häufiger neben den Fachkenntnissen auch auf Internet-Publikationen achten. Deshalb werden die so genannten Internet Detektive beauftragt. Sie sollen alles nur Erdenkliche über die Bewerber herausfinden.

Dabei stehen an erster Stelle die beruflichen Informationen, die vielfach auf Business-Portalen wie XING und Co. zu finden sind. Danach folgen die sozialen Netzwerke, in denen man sich mit Freunden austauscht und der noch recht junge Dienst Twitter. Auch Leserbriefe, die an die Online-Zeitungen geschrieben werden, werden von den Internet Detektiven mit unter die Lupe genommen. Von ausgemachten Suchmaschinenspezialisten können sogar Infos gefunden werden, die vor fünf oder mehr Jahren ins Internet gestellt wurden. Somit sind selbst unsere Jugendsünden noch Jahre später nachvollziehbar.

Ebenfalls schauen sich die Detektive den Wohnort an. Mittels Street View, dem umstrittenen Programm von Google, können sich die Internet Detektive die Straße anschauen oder auch das Haus und beurteilen, wie gut dieses in Schuss ist.

Aus ihrer Erfahrung heraus wissen Internet Detektive, dass viele Menschen viel zu viele unterschiedliche Daten im Web angeben, die ihnen bei der Jobsuche einmal auf die Füße fallen können. Aus diesem Grund empfehlen sie auch, dass man sich in den Weiten des World Wide Web eher bedeckt halten sollte. Eigenwerbung sei zwar grundsätzlich sinnvoll, doch sollte es hierbei nicht übertrieben werden. Und auch der im Zorn verfasste und veröffentlichte Leserbrief kann schnell zur Absage auf eine Bewerbung führen. Deshalb sollten die Menschen genauer überlegen, was sie im Internet von sich preisgeben und welche Dinge sie besser für sich behalten sollten.

Sicherheitsdienst vor dem Kölner Rathaus

Seitdem die Stadtverwaltung Köln in das „Ufo” eingezogen ist, wird vor dem neuen Rathaus ein Sicherheitsdienst eingesetzt. Das kostet die Stadt 3.000 Euro im Monat, was die Bürger jedoch so nicht hinnehmen wollen. Nach aggressiven und kritischen Berichten in der Tagespresse, sah sich der Bürgermeister Kölns zu einer Stellungnahme gezwungen.

Darin berichtete er, dass beim Einzug in das neue Gebäude noch keine elektronischen Zugangskontrollen für die Mitarbeiter vorhanden gewesen seien. Außerdem habe man beim Umzug eine Situation vorgefunden, die für den gewöhnlichen Betrieb der Verwaltung hätte gefährlich werden können. Deshalb sei vorübergehend der private Security Dienst engagiert worden. Allerdings laufe der Vertrag in diesen Tagen aus und so werden diese Kosten künftig entfallen.

Jedoch gibt es eine Kehrseite der Medaille. Aufgrund des regen Treibens auf dem Vorplatz des Kölner Rathauses sei es auch in Zukunft notwendig, einen privaten Sicherheitsdienst von morgens 7:45 Uhr bis teils in die späten Abendstunden, zumindest, wenn noch Sitzungen stattfinden, zu engagieren. Dieser müsse für die notwendige Sicherheit im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes sorgen, so der Bürgermeister.

Eine andere Lösung sei derzeit nicht denkbar, heißt es weiterhin, da die Stadt mit ihrem Personal alleine diese Aufgaben nicht bewältigen könne. Weitere Mitarbeiter dürften aber nicht eingestellt werden. Auch die Suche in den eigenen Kreisen nach Mitarbeitern, die zusätzlich im Eingangsbereich eingesetzt werden könnten, blieb bis dato erfolglos.

Somit muss die Stadt wohl auch in Zukunft für den privaten Sicherheitsdienst zahlen, der durch Patrouillen und Beobachtungen stets präsent sein sollte und damit evtl. Bedrohungen sofort abwenden kann. Die Bürger finden dies freilich nicht in Ordnung, müssen sie im Endeffekt mit ihren Steuergeldern dafür zahlen.

Dem Einbrecher keine Chance geben, wertvolle Dinge zu stehlen

Manche Menschen haben das Glück, sich mit dem Thema Einbruch nicht auseinander setzen zu müssen. Sie wohnen in Gegenden, in denen das einfach nicht erforderlich ist. Für jene, die in der Nachbarschaft schon einmal ein solches Erlebnis hautnah mitbekommen haben, liegt der Gedanke sehr nahe, endlich etwas zu tun. Der erste Schritt ist es, sich über Sicherheitstechnik und Tresore einmal zu erkundigen. Es gibt die Möglichkeit, eine Firma, die sich auf Sicherheitsfragen spezialisiert hat, zu einem Gutachten in das eigene Haus zu holen. Hier werden die Fenster und Türen untersucht, die Kellerschächte und Zugänge, zum Beispiel durch die Garage, die mit dem Haus verbunden ist, kontrolliert. Alle leicht zu überwindenden Stellen werden notiert, um dann mit dem Hausbesitzer einen Plan zu erstellen, wie man hier die höchstmögliche Sicherheit herstellen kann.

So wie es unterschiedliche Arten von Safes gibt, hat man auch in Punkto Alarmanlagen verschiedene Möglichkeiten. Eine Fußkontaktschiene an einer Stelle, die sonst nicht betreten wird, ist zum Beispiel eine Option, ungebetene Gäste durch lautes Sirenengeheul zu verscheuchen. Natürlich können aber auch die Fenster und Türen durch Kontaktmelder abgesichert werden. Für Menschen, die oft und lange außer Haus sind, empfiehlt sich eine Weiterleitung des Alarms an die Polizei oder ein Sicherheitsunternehmen, das auch bei Abwesenheit des Besitzers nach dem Rechten sehen kann. In bestimmten Fällen lohnt sich eine Videoüberwachung; manchmal kann sogar ein Streifendienst erforderlich sein. Man darf keinesfalls den Eindruck vermitteln, das Haus steht leer. Auch, wenn man für Wochen im Ausland berufstätig unterwegs ist, muss das Licht am Abend an und aus gehen, müssen sich die Rollos öffnen und schließen oder muss die Post aus dem Briefkasten entfernt werden. Auch hierfür gibt es automatische Systeme, die dabei helfen, das Haus nicht als leichte Beute auszuweisen. Größere Wertsachen, wie Wertpapiere oder sehr teuren Schmuck bewahrt man in dieser Zeit am besten im Bankschließfach auf.

Ein Einbruch, wie auf de.wikipedia.org/wiki/Einbruch aufgeführt, bringt nicht nur materielle Schäden mit sich. Die Einbrecher müssen sich meistens mit Gewalt Zutritt zum Haus verschaffen. Auch bei der Suche nach Diebesgut sind sie nicht gerade zimperlich und zerstören oft mehr, als sie letztendlich an Beute mitschleppen können. All diese Sachen sind durch Versicherungen oder eigene Leistung wieder zu beschaffen. Auch den Verlust der Werte kann man im schlimmsten Fall wieder verschmerzen. Was jedoch bleibt, ist eine immense Angst, wieder überfallen zu werden. Noch schlimmer ist die Lage, wenn die Einbrecher auf die Hausbesitzer getroffen sind und diese mit Waffen bedroht oder gar verletzt haben. Nicht nur Schlafstörungen, sondern richtige psychische Erkrankungen können die Spätfolgen eines Einbruches sein. Deshalb muss alles getan werden, um sich so weit wie möglich gegen solche schlimmen Ereignisse abzusichern. Die Versicherung für Schmuck und andere Wertgegenstände wird übrigens bedeutend billiger, wenn man vorweisen kann, dass man entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Zusätzlich sollten dennoch immer Fotos von den versicherten Sachen vorgezeigt werden können. Diese bewahrt man am besten nicht im gleichen Tresor auf, wie den Schmuck oder die anderen Sachen selbst. Teure Teppiche und Elektrogeräte können gekennzeichnet werden, sodass sie später eindeutig als die Beute aus dem eigenen Haus identifiziert werden können.

Wer sich umfassend informieren möchte, wie er den Einbrechern die Lust darauf nehmen kann, in das eigene Haus einzusteigen, findet bei der Polizei wichtige Hinweise. Hier ist man bemüht, präventiv zu beraten. Der Kontakt zu einem Sicherheitsunternehmen ist dennoch zu empfehlen. Eine Mischung aus maximaler Sicherheit aber zugleich auch minimaler Beeinträchtigung des persönlichen Lebens muss gefunden werden. Man muss aus seinem Haus nicht unbedingt ein zweites Fort Knox machen. Dennoch ist es ratsam, sich gerade in Gegenden, in denen schon öfters eingebrochen wurde, schnellstmöglich um einen umfassenden Schutz des Lebens und der Werte im eigenen Haus zu kümmern. Viele wichtige Informationen sind zum Beispiel hier nachzulesen: www.polizei-beratung.de/vorbeugung/diebstahl_einbruch/.

Detektei auch in Inkassofällen erfolgreich

Die Detektei arbeitet im Rahmen ihrer Aufgaben mit vielen Unternehmen zusammen, dazu zählen natürlich auch Inkassofirmen. Erst kürzlich wurde hierbei ein schier unglaublicher Fall bekannt. Nachdem ein Unternehmen die Forderungen gegen einen Kunden an das Inkassounternehmen übergab, ging dieses mit Hilfe der kooperierenden Detektei, wie üblich vor. Man recherchierte und ermittelte über die Vergangenheit des Schuldners. Bisher waren sämtliche Vollstreckungsversuche kläglich gescheitert. Die bescheidene Zwei-Zimmer-Wohnung war nur mit dem nötigsten ausgestattet, der Gerichtsvollzieher hatte keine Chance, hier etwas zu pfänden.

Die Detektei fand jedoch heraus, dass der Schuldner alles andere, als einen bescheidenen Lebensstil führte. Neben Restaurantbesuchen in Lokalen, in denen ein Essen um die 80 Euro kostete und die regelmäßig stattfanden, konnten auch häufige Reisen festgestellt werden. Dabei stieg der Schuldner fast ausschließlich in 4- und 5-Sterne-Hotels ab. Auch fuhr er einen sehr teuren Wagen, der allerdings seiner Tochter gehörte.

Ermittlungen brachten Unglaubliches ans Licht

Des Weiteren stellte die Detektei bei ihren Ermittlungen fest, dass der Schuldner einst ein Edelsteinhändler war. Die Firma ging allerdings pleite, er sitzt auf einem Schuldenberg von zwei Millionen Euro. Vor der Insolvenz des Unternehmens gelang es dem Schuldner aber, die Wertgegenstände auf seine Familie zu übertragen bzw. zu verkaufen.

Was jedoch bisher noch niemand wusste: Fernab der Meldeadresse, besagter Zwei-Zimmer-Wohnung hatte der Schuldner einen Garten. Dort schließlich stellte man ihn. Mit Hilfe eines herbei geeilten Bauern mit seinem Traktor wurde ein in den Boden eingelassener Tresor gehoben und von einer Fachfirma geöffnet. Was dort zu sehen war, erschütterte alle Beteiligten.

Der Tresor war randvoll mit Edelsteinen und Bargeld gefüllt. Schlussendlich erhielten die Auftraggeber, also die Gläubiger, ihre Forderung und man wusste um die Bedeutung der Ermittlungen der Detektei in diesem Fall. Dadurch zeigt sich, wie wichtig grundlegende Hintergrundrecherchen auch im Zusammenhang mit Inkassofällen sind.

TV-Ermittler Matula seit 30 Jahren im Dienst

Seit mittlerweile fast 30 Jahren verkörpert Claus Theo Gärtner den Privatdetektiv Matula in der ZDF-Fernsehserie „Ein Fall für zwei”. Kürzlich erst wurde er zu einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp geladen. Natürlich ging es dabei auch um seine Rolle als TV-Ermittler. Man wollte von ihm wissen, ob er nicht langsam an den Ruhestand denke.

Doch Gärtner, mittlerweile immerhin 67 Jahre jung, meinte nur, dass er solange weiter mache, wie die Zuschauer einschalteten und ihn sehen wollten. Seit 1981 läuft die Serie bereits und seit dem Serienstart ist auch Gärtner mit von der Partie. Für zahlreiche Anwälte hat der TV-Ermittler bisher bereits gearbeitet und ist auch dafür, einmal eine Anwältin als Boss zu bekommen.

Ebenfalls freut sich Gärtner auf weitere Action-Szenen, die für ihn geschrieben werden. Schon mehrfach hat er selbst bei den Dreharbeiten Regie geführt und so sein vielfältiges Können unter Beweis gestellt. Eines jedoch kann sich Gärtner für den Detektiv im Fernsehen nicht vorstellen: Eines Tages in den Hafen der Ehe einzufahren, wäre seiner Meinung nach ein Graus für Matula.

Gärtner ist aber nicht nur als Matula bekannt, sondern verkörperte auch schon ganz andere Figuren und Charaktere, wodurch sich sein schauspielerisches Talent zeigt. Insbesondere legt er bei den Filmen und Serien, die er dreht, aber großen Wert auf entsprechend gute Drehbücher. Er selbst sieht sich gerne Krimis im Fernsehen an, dafür müssen sie allerdings auch besonders gut sein. Glaubwürdigkeit und Action sollten in jedem guten Krimi vorkommen, so Gärtners Meinung. Mit den Darstellungen des Detektivs Matula, für die Gärtner jährlich für mindestens zehn Folgen vor der Kamera steht, ist der Schauspieler aber ausgelastet. Er bedauert, dass durch diese enorme Einspannung weitere Angebote zu kurz kommen, obwohl es sich teils um sehr gute Angebote handelt. Dennoch will er die Rolle als einer der bekanntesten Detektive im Fernsehen so schnell nicht aufgeben.