Category: Sicherheit

Neues Haus-Notruf-System von Bosch

Die Teilnehmerstation 62 von Bosch ist ein Haus-Serviceruf-System, welches sich speziell den Anforderungen älterer Menschen anpasst, aber auch ideal für behinderte Menschen geeignet ist, die soweit wie möglich ein selbstständiges Leben führen wollen. Sie erhalten somit die Sicherheit, das bei Bedarf Hilfe sofort vor Ort sein kann.

Mit der neuen Teilnehmerstation 62 gibt es nicht nur viele technische Möglichkeiten, sondern ebenso eine große Flexibilität in der Anwendung. Da das Gerät sowohl mit dem herkömmlichen Telefonanschluss, als auch mit Voice over IP agieren kann, kann es unabhängig vom vorhandenen Telefonanschluss genutzt werden. Die Installation wird somit besonders einfach möglich und auch die Programmierung ist sehr benutzerfreundlich gestaltet. Dank der SD-Karte und der „plug and play“ Lösung werden Programmierfehler weitestgehend verhindert. Zudem ergeben sich durch die einfache Programmierung neben erheblichen Zeitvorteilen auch noch Kostenvorteile für den Betreiber der Haus-Servicerufe. Über die SD-Karte wird es zudem möglich, sämtliche Ereignisdaten der Teilnehmerstation 62 nachzuvollziehen und detailliert auszuwerten.

Das Design bei der Bosch Teilnehmerstation 62 ist sehr modern und elegant gehalten. Je nach Kundenwunsch können verschiedene Oberschalen eingesetzt werden. Dadurch ist es auch möglich, zumindest optisch neuwertige Geräte an weitere Nutzer zu vergeben. Sämtliche Bauteile sind nach IP32 geschützt, so dass Staub, Flüssigkeit und Schmutz der Teilnehmerstation 62 nicht so schnell etwas anhaben können. Die Haus-Serviceruf-Station kann sowohl als Tisch-, als auch in Form einer Wandkonstruktion angeboten werden. Die Benutzerführung erfolgt in der gewünschten Muttersprache des Nutzers. Sollte eine Sprache noch nicht vordefiniert sein, kann diese über die SD-Karte problemlos hinzugefügt werden.

Um einen Alarm bzw. einen Notruf auszulösen, stehen der Funkhandsender Tx, sowie die Haus-Serviceruf-Funkuhr zur Verfügung. Eine manuelle Alarmfunktion mit Fallsensor kann ebenfalls zusätzlich zur Teilnehmerstation 62 integriert werden. Daneben lässt sich die Teilnehmerstation 62 mit weiteren Funk-Peripheriegeräten verbinden. Dadurch können Wasser-, Gas- und Rauchmelder mit angeschlossen werden. Die Sicherheit für den einzelnen Nutzer steigt somit noch weiter an.

Freitag Juli 2nd, 2010 in Sicherheit | Comments Off

Sicherheit: Verfassungsschutzbericht 2009 veröffentlicht

Bundesinnenminister Thomas de Maizière stellte in diesen Tagen den Verfassungsschutzbericht 2009 vor. Dabei wurden zahlreiche Gefahren für die Sicherheit der Wirtschaft und der privaten Haushalte aufgedeckt. Insbesondere die Wirtschaftsspionage ist laut Verfassungsschutzbericht 2009 ein großes Thema, das auch von de Maizière noch einmal aufgegriffen wurde.

Durch die verstärkte Nutzung von Internet und Co. seien Angriffe auf Unternehmen immer häufiger zu finden. Der Bundesinnenminister forderte Unternehmen daher auf, ihre Netzwerke und Computersysteme noch besser zu schützen. Dabei nahm er auch kleine und mittelständische Betriebe von dieser Forderung nicht aus. Durch Wirtschaftsspionage verliere Deutschland seine Vorherrscherstellung im technologischen Bereich und das koste Arbeitsplätze, die unser Land so dringend braucht. Alleine die Schäden, die durch Wirtschaftsspionage entstehen, beziffert de Maizière auf 20 bis 50 Milliarden Euro jährlich. Dabei ginge es bei der Wirtschaftsspionage vor allem um Geheimdienste von anderen Ländern. Insbesondere China und Russland seien auf der Suche nach neuen Technologien. Die Spionage erstreckt sich dabei nicht mehr nur auf Unternehmen, auch die Regierung, Wissenschaft und Forschung sind immer häufiger Opfer von Spionage.

Extremismus angestiegen

Zudem droht Gefahr für die allgemeine Sicherheit durch Extremismus. Insbesondere im Linksextremismus war im Jahr 2009 ein Anstieg von 59 Prozent zu verzeichnen gewesen. Insgesamt 1.100 linksextreme und 890 rechtsextreme Gewalttaten wurden laut Verfassungsschutzbericht registriert. Das entspricht einem Anstieg von 59 Prozent beim Linksextremismus bzw. einem Rückgang um 14,5 Prozent beim Rechtsextremismus.

Aus diesem Grund will der Verfassungsschutz eine Verschiebung der Ressourcen in Angriff nehmen, um nun auch verstärkt gegen den Linksextremismus vorzugehen. Erschreckend sei, dass auch links stehende gutbürgerliche Familien den Linksextremismus herunter spielen. Sogar die Familienministerin Kristina Schröder kündigte an, Modellprojekte gegen den Linksextremismus einzuführen. Beim Rechtsextremismus habe man bereits gute Erfolge erzielt, nun sei es an der Zeit auch gegen die andere Seite vorzugehen, denn Extremismus ist grundsätzlich nicht mit unserem demokratischen Staat vereinbar, heißt es.

Bernhard Witthaut, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, zeigt sich ebenfalls erschüttert über den starken Anstieg linksextremer Gewalttaten und bezeichnet diesen als alarmierend.

Montag Juni 28th, 2010 in Sicherheit | Comments Off

Türsicherungen im Test

Die Stiftung Warentest hat kürzlich Türsicherungen getestet und dabei festgestellt, dass Diebe selbst bei hochwertigen Sicherungen oft viel zu leichtes Spiel haben. Insgesamt 15 Türsicherungen wurden dem Test unterzogen, davon erhielt gerade einmal eine die Note „Sehr gut”. Fünf Produkte bekamen das Prädikat „Gut”, drei „Ausreichend” und sechs Produkte schnitten mit „Mangelhaft” als Testurteil ab.

Bei Stiftung Warentest wurde in die vier Produktgruppen Schließzylinder, Kastenzusatzschlösser, Querriegelschlösser und Türschilde unterschieden. Das einzige Produkt mit „Sehr gut” als Testurteil ist der Schließzylinder von BKS Janus. Im Test war es nicht möglich, den Schließzylinder aufzubrechen oder herauszuziehen. Selbst beim Aufbohren brauchten die Tester eine ganze Weile, bis sie den Schließzylinder knacken konnten. Der Ikon Vector hat fast ebenso gute Ergebnisse erzielen können. Allerdings wurde eine falsche Angabe zur Sicherheitsklasse gemacht, weshalb dieses Produkt abgewertet werden musste.

Auch die Türschilde, die zusätzlichen Schutz gegen das Aufbrechen des Schließzylinders bieten, konnten recht gut abschneiden. Nur einer der drei Türschilde, der Ikon PI 2000 war den Testern nicht gut genug. Denn beim Aufmeißeln hatten sie allzu leichtes Spiel damit.

Querriegelschlösser sollen generell einen guten Schutz bieten, insbesondere was das Aufhebeln der Tür angeht. Während die Ikon Modelle im Test mit „Gut” abschnitten, fielen die Modelle von Abus glatt durch. Bei ihnen hielt der Schließzylinder nicht stand.

Insgesamt drei Kastenzusatzschlösser wurden ebenfalls getestet. Sie fielen alle durch. Während zwei Modelle sich zu leicht aufhebeln ließen, war das Abus-Modell dem Lockpicking nicht gewachsen. In der Juli-Ausgabe 2009 kann der ausführliche Test von Stiftung Warentest nachgelesen werden. Ebenfalls ist er online kostenpflichtig abrufbar.

Sonntag Juni 20th, 2010 in Sicherheit | Comments Off

Debatte um Sicherheit in Hamburgs Nahverkehr

Eine aktuelle Studie wurde von Radio Hamburg und Oldie 95 in Auftrag gegeben. Sie befasste sich mit dem Gefühl von Sicherheit beim Fahren in U- und S-Bahnen in Hamburg. Dabei stellte sich heraus, dass 72 Prozent der Hamburger insbesondere nachts nur ungerne den Hamburger Nahverkehr nutzen. Zu groß ist die Angst vor gewalttätigen Übergriffen, viele Hamburger Bewohner meiden sogar den Hamburger Nahverkehr mittlerweile. Das war Grund genug, eine Debatte anzustrengen. Die Chefs der Hochbahn und der S-Bahn, Politiker und Bahn-Mitarbeiter trafen sich deshalb am 25. Juni 2010 zum Austausch über die Sicherheitslage. Begonnen wurde die Veranstaltung um 11 Uhr mit einer Schweigeminute, die zu Ehren des im Mai bei einer Messerstecherei getöteten 19-jährigen Jugendlichen abgehalten wurde.

Unter anderem war auch Kay-Uwe Arnecke von der Deutschen Bahn an dem Treffen beteiligt. Er wies noch einmal darauf hin, dass man in Hamburg schon für einen recht sicheren Nahverkehr sorge. Sämtliche S- und U-Bahnhöfe seien schließlich mit Videoüberwachungsanlagen ausgestattet, ein Zustand, den es so kaum anders wo gibt. Zudem werde am Wochenende auf zwei zusätzliche, speziell geschulte Sicherheitsleute gesetzt und auch bei Nachtfahrten wird mehr Personal eingesetzt.

Hilfe rufen

Besonders wichtig ist es nach Angaben von Günter Elste, der von der Hochbahn geschickt wurde, dass die Menschen lernen, Hilfe zu rufen. Schon wenn sich ein Streit anbahnt, könnten die Sprechsäulen betätigt werden. Das Sicherheitspersonal kann dann schneller vor Ort sein und hat so bessere Chancen, die Streitigkeiten zu schlichten. Kommt es zu spät zum Hilferuf, kann das Einschreiten der Sicherheitsleute ebenfalls zu spät erfolgen.

Außerdem sprach sich Elste dafür aus, insbesondere an den bekannten Brennpunkten künftig mehr Sicherheitspersonal einzusetzen. Arnecke stimmte ihm dabei vollkommen zu, denn nur wenn auf Personal einerseits und Videoüberwachung andererseits gesetzt werde, könne die Sicherheit ideal erhöht werden.

Bußgelder sind geplant

Vom HVV wurde Peter Kellermann zur Debatte geschickt. Er stellte eine Idee vor, die vorsieht, dass auffällige Jugendliche und Randalierer künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 15 Euro bestraft werden sollen. Diese Maßnahmen sollten vor allen Dingen für alkoholisierte Jugendliche gelten, wobei bei Auffälligkeiten sofort eingeschritten werden sollte. Dennoch will man kein generelles Alkoholverbot im Hamburger Nahverkehr einführen.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein vertrat Dr. Thomas Becker. Er ging auf die Busse im Hamburger Nahverkehr ein. Sie seien dahingehend sicher, dass der Fahrer stets präsent sei und zeitnah einen Notruf absetzen könne, sollte es zu Auffälligkeiten kommen. Zudem könne die Polizei dank der GPS-Daten den Standort des Busses zeitnah ermitteln.

Insgesamt entschied man sich, in Zukunft noch mehr auf Sicherheitspersonal zu setzen. Dabei sollten die betreffenden Mitarbeiter wenigstens ein halbes Jahr lang gezielt geschult werden. Hierbei komme es darauf an, dass zunächst versucht werde, Streitereien verbal zu schlichten, heißt es aus den Reihen der Diskussionsrunde.

Sonntag Juni 6th, 2010 in Sicherheit | Comments Off

Skimming in Bilk – Sicherheitstechnik und Security sollen helfen

Erneut kam es in diesen Tagen zu einem Skimmingfall in Bilk, bereits 21 Geldautomaten wurden alleine in diesem Bezirk im laufenden Jahr manipuliert. Die Banken setzen zwar immer höherwertige Sicherheitstechnik ein, doch die Datendiebe sind ebenfalls auf dem neuesten Stand der Technik. An der Aachener Straße war ein Geldautomat der Deutschen Bank betroffen. Ein Security-Mitarbeiter entdeckte die Manipulationen in Form eines Aufsatzes für ein Lesegerät am Kartenschlitz und einer Minikamera, die die Eingabe der PIN ausspähen sollte. Er informierte unverzüglich die Polizei und übergab dieser ein Handyfoto eines Mannes, der am Sonntagnachmittag vor der Bank herumgelungert haben soll.

Schnell fand die Polizei den 33-jährigen Verdächtigen, der versuchte zu fliehen, aber gefasst werden konnte. Er beteuerte seine Unschuld und musste schlussendlich mangels Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt werden. In Düsseldorf und Umgebung wurden in diesem Jahr schon 21 Geldautomaten manipuliert, wobei jeder Geldautomat nur einmal gezählt wird. Die tatsächliche Anzahl der Taten ist dementsprechend höher anzusetzen. Auch die Dunkelziffern sind nicht zu unterschätzen, denn nicht jede Manipulation am Geldautomaten wird entdeckt.

Das sagen die Banken

Befragt man die Banken, so erkennt man ein hohes Sicherheitsbewusstsein. Die Sparkasse beispielsweise hat alle ihre 132 Geldautomaten mit einem Anti-Skimming-Modul ausgestattet. Dieses schlägt Alarm, sobald sich ein Datendieb am Automaten zu schaffen macht. Im vergangenen Jahr wurde der Alarm drei Mal, in diesem Jahr bereits vier Mal ausgelöst.

Die Deutsche Bank dagegen setzt auf eine Security-Firma, die die Geldautomaten bewachen soll. Auch die Volksbank hat ihre Geldautomaten mit Anti-Skimming-Modulen ausgestattet, wurde bisher aber noch nicht von den Datendieben heimgesucht. Zusätzlich werden die Geldautomaten der Volksbank mehrfach täglich überprüft und stehen in videoüberwachten Räumen. Die Commerzbank gibt ebenfalls an, alle 35 Automaten technisch auf dem neuesten Stand zu halten. Man wolle aber keine Angaben zu den technischen Details machen, um den Datendieben kein zu leichtes Spiel zu gewähren.

Skimming ist ein massives Problem, das bestätigt auch die Polizei. Wenngleich nicht alle Datendiebe die Spionagetechnik anwendeten, sondern auch einfach die Geldautomaten aufbrechen, sollten effektive Sicherheitsmaßnahmen gefunden werden. Insbesondere die Geldautomaten in den Innenstädten werden gerne ausgespäht, da im Einkaufsstress die nötige Vorsicht durchaus einmal außer Acht gelassen wird. Besonders an den Wochenenden, von Freitag bis Sonntagabend werden die Automaten ausgespäht und die Datendiebe machen gute Beute.

Freitag Juni 4th, 2010 in Sicherheit | Comments Off