Sicherheitsdienst vor dem Kölner Rathaus
Seitdem die Stadtverwaltung Köln in das „Ufo” eingezogen ist, wird vor dem neuen Rathaus ein Sicherheitsdienst eingesetzt. Das kostet die Stadt 3.000 Euro im Monat, was die Bürger jedoch so nicht hinnehmen wollen. Nach aggressiven und kritischen Berichten in der Tagespresse, sah sich der Bürgermeister Kölns zu einer Stellungnahme gezwungen.
Darin berichtete er, dass beim Einzug in das neue Gebäude noch keine elektronischen Zugangskontrollen für die Mitarbeiter vorhanden gewesen seien. Außerdem habe man beim Umzug eine Situation vorgefunden, die für den gewöhnlichen Betrieb der Verwaltung hätte gefährlich werden können. Deshalb sei vorübergehend der private Security Dienst engagiert worden. Allerdings laufe der Vertrag in diesen Tagen aus und so werden diese Kosten künftig entfallen.
Jedoch gibt es eine Kehrseite der Medaille. Aufgrund des regen Treibens auf dem Vorplatz des Kölner Rathauses sei es auch in Zukunft notwendig, einen privaten Sicherheitsdienst von morgens 7:45 Uhr bis teils in die späten Abendstunden, zumindest, wenn noch Sitzungen stattfinden, zu engagieren. Dieser müsse für die notwendige Sicherheit im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes sorgen, so der Bürgermeister.
Eine andere Lösung sei derzeit nicht denkbar, heißt es weiterhin, da die Stadt mit ihrem Personal alleine diese Aufgaben nicht bewältigen könne. Weitere Mitarbeiter dürften aber nicht eingestellt werden. Auch die Suche in den eigenen Kreisen nach Mitarbeitern, die zusätzlich im Eingangsbereich eingesetzt werden könnten, blieb bis dato erfolglos.
Somit muss die Stadt wohl auch in Zukunft für den privaten Sicherheitsdienst zahlen, der durch Patrouillen und Beobachtungen stets präsent sein sollte und damit evtl. Bedrohungen sofort abwenden kann. Die Bürger finden dies freilich nicht in Ordnung, müssen sie im Endeffekt mit ihren Steuergeldern dafür zahlen.