Category: Spionagetechnik

Spionagetechnik über das Internet sehr umstritten

Um kriminellen Machenschaften und terroristischen Aktivitäten auf die Spur zu kommen, hat der Gesetzgeber bereits im Jahre 2008 Online-Durchsuchungen zugestimmt. Theoretisch ist die Spionagetechnik über das Internet nun also möglich, in der Praxis sieht es bislang aber etwas anders aus.

Nach eigenen Angaben hat das Bundeskriminalamt bisher auf derartige Maßnahmen verzichtet. Mittels Online-Durchsuchungen könnten die Computer verdächtiger Personen auf beweiskräftige Dateien durchsucht werden, auch das Lesen des E-Mail-Verkehrs wäre theoretisch möglich, wobei sowohl eingehende als auch ausgehende Mails auf deren Inhalt überwacht werden. Es wird unterschieden zwischen Online-Durchsuchungen, bei denen einmalig der Rechner einer verdächtigen Person auf Dateien untersucht wird und Online-Überwachungen, die über einen längeren Zeitraum stattfinden.

Die meisten sehen die Option der Spionagetechnik über das Internet als starken persönlichen Übergriff an, denn niemand kann vorhersehen, wer sich in den heimischen Rechner einhackt, wann er das tut und welche Informationen vom Rechner abgezogen werden. Da bieten auch Firewalls und gute Antivirenprogramme, die den Zugriff von außen verhindern helfen können, nur wenig Schutz, da Umprogrammierungen und das Einschleusen von Trojanern dann doch noch zum Ziel führt.

Da bei den meisten unbescholtenen Bürgern sowohl die E-Mail-Post als auch Dateien sehr persönlichen Charakter haben, ist die Vorstellung, dass alle Welt sie lesen kann, nicht gerade das, was sich die Menschen unter Privatsphäre vorstellen. Die meisten befürchten einen Missbrauch dieser Art von Spionagetechnik, zumal die gesetzlichen Regelungen bisher noch recht schwammig sind und die Technik nicht nur zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden kann, sondern auch zur Beschaffung journalistischer Informationen. Wohl aus diesem Grund zeigt sich nur etwa die Hälfte der Bundesbürger mit Online-Durchsuchungen bzw. Online-Überwachungen einverstanden.

Donnerstag Juni 24th, 2010 in Spionagetechnik | Comments Off

Eine dauerhafte Überwachung einrichten

Die Überwachung von Personen oder auch Gebäuden oder Geländen im Freien erfordert manchmal etwas technisches Geschick. Nicht immer darf man auf den ersten Blick erkennen, dass eine Räumlichkeit videoüberwacht ist. Übrigens ist eine Kamera nicht das einzige, mit dem ein Raum oder ein Mensch überwacht werden kann. Auch Mikrofone übertragen Geschehnisse in einen benachbarten Raum oder zum Beispiel auch in einen Übertragungswagen, der parat steht. Theoretisch kann man sich also gar nicht sicher sein, dass man einer Überwachung entkommen kann. Dazu braucht man dann wieder die Hilfe eines Spezialisten aus der Sicherheitsbranche, der die Räume auf ihre Spionagesicherheit hin überprüft.

Eine dauerhafte Überwachung durch eine Videokamera ist bei Menschen oder beweglichen Objekten, wie zum Beispiel Fahrzeugen sehr schwer. Hier kommt dann ein Peilsender zum Einsatz, der zumindest Aufschluss darüber gibt, wohin sich die überwachte Person oder das Fahrzeug bewegt. Aus dem Fernsehen kennt man eine solche Überwachung von Lösegeldübergaben, bei denen zwischen den Geldscheinen ein Minisender versteckt ist. Auch im doppelten Boden einer Tasche oder eines Koffers finden die kleinen technischen Wunderwerke Platz. So kann jederzeit nachverfolgt werden, wohin die Tasche transportiert wird. Wird der Sender entdeckt, ist auch die Überwachung aufgeflogen und die Erpresser werden tunlichst das Weite suchen.

Aus dem Alltag kennt man die Überwachung von Räumen und Plätzen durch Videokameras, die durchaus auch dauerhaft eingesetzt werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die Vorräume in Banken, wo die Geldautomaten stehen, aber, wie aus aktuellem Anlass sehr wichtig, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln beziehungsweise deren Haltestellen und Bahnhöfen. Ohne die Videos von den Kameras könnte manche Straftat nicht aufgeklärt werden.

Donnerstag Februar 18th, 2010 in Spionagetechnik | Comments Off

Ein Einbruch muss nicht sein

Bei einem Einbruch kann viel kaputt gehen. Die Menschen, die von verbrecherischem Gesindel heimgesucht wurden, verlieren nicht nur eine Menge an Hab und Gut. Oft sind es auch die Schäden, die die Einbrecher verursachen, wenn sie auf der Suche nach wertvollen Gegenständen sind, und die dann eine Menge Geld kosten. Hinzu kommt die psychische Belastung nach einem Einbruch. Man fühlt sich einfach nicht mehr sicher und kann sich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass fremde Menschen im Haus waren. Bei jedem Geräusch schrecken die betroffenen Menschen hoch, sie schlafen schlecht oder kaum noch und sind angeschlagen.

Ein Einbruch muss gar nicht erst geschehen, wenn man sich frühzeitig mit dem Thema Sicherheit im eigenen Haus auseinander setzt. Da gib es Alarmanlagen für jede erforderliche Situation, und zwar solche, die nur vor Ort einen versuchten Einbruch melden, aber auch solche, die gleichzeitig die Polizei oder eine Detektei beziehungsweise einen Sicherheitsdienst still alarmieren. So kann, vielleicht noch während die Einbrecher am Werk sind, eine Streife vorfahren und das Schlimmste verhindern.

Eine nach außen hin offensichtliche Alarmanlage, eine klar erkennbare Videoanlage: Das sind Hilfsmittel, mit denen man meistens einen Einbruch schon verhindern kann. Kleinkriminelle sind nicht besonders scharf darauf, von einer Kamera gefilmt zu werden, während sie in ein Haus einsteigen oder das erbeutete Diebesgut aus demselben heraustragen. Sie sehen die Sicherheitstechnik am Haus, beschließen, dass das zu riskant ist, und ziehen von dannen. Wer große Werte in Haus und Garage hat, tut jedoch gut daran, sich umfassend zur Vermeidung von Einbruch und Vandalismus zu informieren, denn auch, wenn es Versicherungen gibt, die materielle Werte erstatten, kann man dennoch die anderen Schäden meist nicht so einfach wieder in Ordnung bringen.

Mittwoch Dezember 30th, 2009 in Spionagetechnik | Comments Off

Das Richtmikrofon als Handwerkszeug vom Detektiv

Ein Richtmikrofon kennt man eigentlich mehr aus der Musikszene, als von einem Detektiv. Denn eigentlich ist jedes Mikrofon, in das gesungen wird, eine Art Richtmikrofon. Unter diesem Begriff werden alle Mikrofone zusammen gefasst, die den Schall aus einer Richtung aufnehmen. Der Detektiv benutzt ein solches Gerät unter anderem, um sprachliche Aufzeichnungen anfertigen zu können. Ein Gespräch zu belauschen und dabei mitzuschreiben, wäre enormer Stress und hätte kaum Beweiskraft. Die Aufnahmen, die die Stimmen deutlich erkennbar machen, halten manchem Zweifel stand.

Ein spezielles Richtmikrofon aus dem Bereich der Spionagetechnik hat den Vorteil, dass man auch über gewisse Distanzen hinweg Mitschnitte von allen möglichen Situationen machen kann, in denen es nicht auf Bildbeweise ankommt. Ansonsten muss eine Videokamera zusätzlich verwendet werden. Im Gegensatz zu einem Abhörgerät, das sich direkt in einem Raum befindet, kann das Richtmikrofon auch spontan eingesetzt werden und muss nicht erst versteckt werden. Fälle, in denen man nicht vorhersehen kann, wo welche Gespräche und Heimlichkeiten stattfinden, lassen sich durch ein solches Gerät lösen. Die Aufnahmen können heute digital gespeichert und versandt werden.

Mittlerweile hat der technische Fortschritt auch in der Spionagetechnik Einzug gehalten. Es gibt Laseranlagen, die zwar einige Tausend Euro kosten, dafür aber höchste Genauigkeit und eine hohe Reichweite versprechen. Ohne dieses moderne Equipment aus der Spionagetechnik kommt ein Detektiv von heute nicht mehr aus. Die Zeiten von Mr. Holmes und Dr. Watson, wo scharfer Geist und eine Lupe das Handwerkszeug waren, gehören also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Vergangenheit an. Die Statistiken der aufgeklärten Fälle geben der Technik und damit auch dem Richtmikrofon Recht.

Dienstag Dezember 1st, 2009 in Spionagetechnik | Comments Off

Spionagetechnik von der Lupe bis zur Minikamera

Detektive gab es schon immer. Menschen hatten die Angewohnheit, misstrauisch zu sein, seitdem es sie gibt. Die Arbeitsmittel der Ermittler haben sich aber erst in den letzten Jahrzehnten in eine sehr moderne Richtung entwickelt, die es kaum noch möglich macht, etwas im Verborgenen zu tun. Jeder denkt an Sherlock Holmes, den Meisterdetektiv, und hat vor seinem geistigen Auge die Lupe, mit der der Romanheld alles genauer betrachtet, um daraus seine Schlüsse zu ziehen.

Die modernen Detektive haben im Bezug auf die Spionagetechnik ganz andere Voraussetzungen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Aus dem TV kennt man die Detektivserien nach Art von Ingo Lenßen ja zur Genüge. Sehr viel wird in diesen Doku Soaps mit einer Minikamera gearbeitet, die im Knopfloch, in einer Sonnenbrille oder an einer Tasche befestigt ist. So können Gespräche aufgezeichnet werden, alle Ermittlungen sind gleich auf Band festgehalten. Die Minikamera sorgt dafür, dass die Detektive nicht auffallen, während sie ihrer Arbeit nachgehen.

In manchen Fällen könnte eine solche Minikamera fast den Dr. Watson ersetzen. Sie ist zum Teil nämlich auch eine Absicherung, wenn die Detektive einmal auf dünnem Eis unterwegs sind, und ihre Ermittlungen auf gefährlichem Pflaster zu erledigen haben. Ein Kollege kann eingreifen, wenn die Bilder der Minikamera ein besorgniserregendes Bild auf den Monitor des Laptops überträgt, von dem aus die Ermittlungen verfolgt werden. Die Personen, die observiert werden, mit denen geredet wird, bekommen nicht mit, dass sie gefilmt werden, dass während eines scheinbar normalen Gesprächs dokumentiert wird, was sie sagen oder tun. Die Videos, die dank neuester Spionagetechnik aufgenommen werden, werden gelöscht, sobald sich herausstellt, dass keine verwendbaren Informationen darin enthalten sind.

Freitag November 27th, 2009 in Spionagetechnik | Comments Off