Der bekannte James Bond Darsteller Sean Connery sorgt in diesen Tagen für Schlagzeilen, denn gegen ihn wurden Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. Der schottische Schauspieler und seine Frau Micheline sind scheinbar in einen Immobilienskandal verwickelt, der an der spanischen Costa del Sol stattfand.
Die Ermittlungen richteten sich ursprünglich nur gegen eine Immobilienfirma. Dabei stellte sich heraus, dass auch Sean Connery mit dieser in Verbindung stand, weshalb die Ermittlungen auch auf ihn ausgedehnt wurden. Die Firma steht unter Verdacht, zwei Grundstücke in Malaga verkauft zu haben, ohne die dafür anfallenden Steuern zu zahlen. Dadurch soll es zu einem steuerlichen Schaden von gut 1,6 Millionen Euro gekommen sein.
Obwohl gegen Sean Connery und seine Frau schon seit längerer Zeit ermittelt wird, sorgen die derzeitigen Ermittlungen für mehr Aufsehen. Bisher ging es nur um die Villa „Malibu“, die bis 1999 im Besitz von Sean Connery war. Die Villa in dem wohlhabenden Ort Marbella soll mit hohem Gewinn verkauft worden sein. Grund dafür war das Bauvorhaben, das auf dem Grundstück realisiert werden sollte. Ein vierstöckiges Gebäude mit Luxuswohnungen sollte entstehen. Dadurch konnte Sean Connery das Grundstück entsprechend gewinnbringend veräußern.
Mittlerweile gehen die Ermittler außerdem davon aus, dass die Baugenehmigung nicht ganz rechtens erteilt worden ist. Dabei geriet Marbella, ein wohlhabender spanischer Ort, schon mehrfach in Misskredit, weil Korruptions- und Immobilienskandale den Ort immer wieder heimsuchen. Insbesondere die Verwaltung geriet dabei in ein schlechtes Licht. Aktuell sind jedoch die Ermittlungen, die gegen Sean Connery laufen, für die Medien deutlich interessanter. Sie werden übrigens unter dem Namen „Operation Goldfinger“, wie auch der James Bond Film aus dem Jahre 1964 betitelt wurde, bei dem Sean Connery die Hauptrolle spielte, geführt.
Der Zweck heiligt oft die Mittel. Das gilt auch für Unternehmen, die den Verdacht hegen, dass einer oder gar mehrere Mitarbeiter dem Arbeitgeber gegenüber unehrlich sind. Wenn immer wieder Dinge aus dem Betrieb verschwinden bzw. die Lagerbestände plötzlich schneller schrumpfen als in der Vergangenheit, sich aber an den Arbeitsweisen und Produktionsverfahren nichts geändert hat, liegt der Verdacht eines Diebstahls nahe. Leider kann dieser selten bewiesen werden, denn dafür müsste der oder die Mitarbeiter auf frischer Tat ertappt werden.
Ein Problem ist oft auch die Spesenabrechnung eines Außendienstmitarbeiters. Wird der Mitarbeiter nicht mittels ausgeklügelter Verfahren in seiner Arbeitsweise überwacht, kann es schnell passieren, dass auf der Spesenabrechnung Posten erscheinen, die schlicht und ergreifend gelogen sind. Da werden Dienstreisen angegeben, die nie stattgefunden haben, vermeintliche Geschäftsessen abgerechnet, die in Wahrheit jedoch eine Familienzusammenkunft gewesen sind und es wird bei der Angabe der gefahrenen Kilometer gemogelt.
Betrügerische Mitarbeiter kosten ein Unternehmen auf die Dauer ein kleines Vermögen, wenn dem kein Riegel vorgeschoben wird. Doch was tun? Viele Unternehmen entscheiden sich für den Einsatz einer Detektei, um dem einen oder gar mehreren unehrlichen Mitarbeitern auf die Spur zu kommen.
Handelt es sich um Betrugsfälle, die in den Räumlichkeiten des Unternehmens stattfinden, wird die Detektei normalerweise einen ihrer Mitarbeiter in den Betrieb einschleusen, der dem verdächtigen Mitarbeiter an die Seite gestellt wird und diesen künftig beobachtet, bis entsprechende Beweise vorliegen. Bei der Überwachung von Außendienstmitarbeitern werden meist Observationen vorgenommen, ein oft langwieriges und teures Verfahren. Kann damit jedoch der Betrug des Mitarbeiters nachgewiesen werden, lohnen sich die Kosten für die Kanzlei allemal. Zum Einen wird der betrügerische Mitarbeiter kaltgestellt, womit weitere Verluste vermieden werden. Zum Anderen sind in vielen Fällen die Kosten für den Detektiv von der Steuer absetzbar. Selbständige haben die Möglichkeit, die Honorare des Detektivs als Betriebsausgaben geltend zu machen.
Gegen die polnische Tochter des bekannten Unternehmens Strabag sind in diesen Tagen Ermittlungen eingeleitet worden. Glaubt man den Angaben, so geht es vorrangig um Kartellabsprachen bei öffentlichen Ausschreibungen. Die Sprecherin des Strabag Konzerns bestätigte, dass es derartige Ermittlungen gäbe. Allerdings werden sämtliche Vorwürfe von der Sprecherin Diana Klein zurückgewiesen.
Glaubt man wiederum den Aussagen des polnisch-deutschen Nachrichtenportals „polskaweb“, so scheint doch etwas an den Vorwürfen dran zu sein. Der Vorstand der Strabag Polska, Pawel Antonik, wurde dem Nachrichtenportal zufolge festgenommen und befragt. Auf Kaution kam er jedoch vorerst wieder frei. Klein bestätigte indes, dass man die Vorwürfe ernst nehme und ihnen nachgehe. Die interne Revision von Strabag überprüft die Vorgänge im polnischen Tochterunternehmen derzeit.
Allerdings ginge es keinesfalls, wie von „polskaweb“ berichtet wurde, um Korruption, Betrug und Missbrauch von EU-Geldern, sondern ausschließlich um den Vorwurf von Kartellabsprachen. Zudem wies Klein daraufhin, dass im Rahmen besagter Ermittlungen auch andere polnische Baukonzerne befragt worden seien. Darunter das namhafte Unternehmen „Alpine“. Es konnte in den vergangenen Wochen und Monaten einige sehr große Projekte in Polen für sich gewinnen. Die Sprecherin des Konzerns gibt jedoch Entwarnung, Alpine sei in die Kartellabsprachen nicht verwickelt, das werden die Ermittlungen auch noch ergeben.
Wie sich die Ermittlungen in diesem Fall in den nächsten Wochen entwickeln werden, bleibt indes abzuwarten. Zunächst einmal geht es darum, Strabag zu entlasten. Denn bereits in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Ermittlungen bezüglich Steuern und auch Moskau hatte schon gegen den Baukonzern ermittelt.
Die Teilnehmerstation 62 von Bosch ist ein Haus-Serviceruf-System, welches sich speziell den Anforderungen älterer Menschen anpasst, aber auch ideal für behinderte Menschen geeignet ist, die soweit wie möglich ein selbstständiges Leben führen wollen. Sie erhalten somit die Sicherheit, das bei Bedarf Hilfe sofort vor Ort sein kann.
Mit der neuen Teilnehmerstation 62 gibt es nicht nur viele technische Möglichkeiten, sondern ebenso eine große Flexibilität in der Anwendung. Da das Gerät sowohl mit dem herkömmlichen Telefonanschluss, als auch mit Voice over IP agieren kann, kann es unabhängig vom vorhandenen Telefonanschluss genutzt werden. Die Installation wird somit besonders einfach möglich und auch die Programmierung ist sehr benutzerfreundlich gestaltet. Dank der SD-Karte und der „plug and play“ Lösung werden Programmierfehler weitestgehend verhindert. Zudem ergeben sich durch die einfache Programmierung neben erheblichen Zeitvorteilen auch noch Kostenvorteile für den Betreiber der Haus-Servicerufe. Über die SD-Karte wird es zudem möglich, sämtliche Ereignisdaten der Teilnehmerstation 62 nachzuvollziehen und detailliert auszuwerten.
Das Design bei der Bosch Teilnehmerstation 62 ist sehr modern und elegant gehalten. Je nach Kundenwunsch können verschiedene Oberschalen eingesetzt werden. Dadurch ist es auch möglich, zumindest optisch neuwertige Geräte an weitere Nutzer zu vergeben. Sämtliche Bauteile sind nach IP32 geschützt, so dass Staub, Flüssigkeit und Schmutz der Teilnehmerstation 62 nicht so schnell etwas anhaben können. Die Haus-Serviceruf-Station kann sowohl als Tisch-, als auch in Form einer Wandkonstruktion angeboten werden. Die Benutzerführung erfolgt in der gewünschten Muttersprache des Nutzers. Sollte eine Sprache noch nicht vordefiniert sein, kann diese über die SD-Karte problemlos hinzugefügt werden.
Um einen Alarm bzw. einen Notruf auszulösen, stehen der Funkhandsender Tx, sowie die Haus-Serviceruf-Funkuhr zur Verfügung. Eine manuelle Alarmfunktion mit Fallsensor kann ebenfalls zusätzlich zur Teilnehmerstation 62 integriert werden. Daneben lässt sich die Teilnehmerstation 62 mit weiteren Funk-Peripheriegeräten verbinden. Dadurch können Wasser-, Gas- und Rauchmelder mit angeschlossen werden. Die Sicherheit für den einzelnen Nutzer steigt somit noch weiter an.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière stellte in diesen Tagen den Verfassungsschutzbericht 2009 vor. Dabei wurden zahlreiche Gefahren für die Sicherheit der Wirtschaft und der privaten Haushalte aufgedeckt. Insbesondere die Wirtschaftsspionage ist laut Verfassungsschutzbericht 2009 ein großes Thema, das auch von de Maizière noch einmal aufgegriffen wurde.
Durch die verstärkte Nutzung von Internet und Co. seien Angriffe auf Unternehmen immer häufiger zu finden. Der Bundesinnenminister forderte Unternehmen daher auf, ihre Netzwerke und Computersysteme noch besser zu schützen. Dabei nahm er auch kleine und mittelständische Betriebe von dieser Forderung nicht aus. Durch Wirtschaftsspionage verliere Deutschland seine Vorherrscherstellung im technologischen Bereich und das koste Arbeitsplätze, die unser Land so dringend braucht. Alleine die Schäden, die durch Wirtschaftsspionage entstehen, beziffert de Maizière auf 20 bis 50 Milliarden Euro jährlich. Dabei ginge es bei der Wirtschaftsspionage vor allem um Geheimdienste von anderen Ländern. Insbesondere China und Russland seien auf der Suche nach neuen Technologien. Die Spionage erstreckt sich dabei nicht mehr nur auf Unternehmen, auch die Regierung, Wissenschaft und Forschung sind immer häufiger Opfer von Spionage.
Extremismus angestiegen
Zudem droht Gefahr für die allgemeine Sicherheit durch Extremismus. Insbesondere im Linksextremismus war im Jahr 2009 ein Anstieg von 59 Prozent zu verzeichnen gewesen. Insgesamt 1.100 linksextreme und 890 rechtsextreme Gewalttaten wurden laut Verfassungsschutzbericht registriert. Das entspricht einem Anstieg von 59 Prozent beim Linksextremismus bzw. einem Rückgang um 14,5 Prozent beim Rechtsextremismus.
Aus diesem Grund will der Verfassungsschutz eine Verschiebung der Ressourcen in Angriff nehmen, um nun auch verstärkt gegen den Linksextremismus vorzugehen. Erschreckend sei, dass auch links stehende gutbürgerliche Familien den Linksextremismus herunter spielen. Sogar die Familienministerin Kristina Schröder kündigte an, Modellprojekte gegen den Linksextremismus einzuführen. Beim Rechtsextremismus habe man bereits gute Erfolge erzielt, nun sei es an der Zeit auch gegen die andere Seite vorzugehen, denn Extremismus ist grundsätzlich nicht mit unserem demokratischen Staat vereinbar, heißt es.
Bernhard Witthaut, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, zeigt sich ebenfalls erschüttert über den starken Anstieg linksextremer Gewalttaten und bezeichnet diesen als alarmierend.